Archiv der Kategorie: Allgemein

Alte Night Flight-Sendungen immer noch gesucht!

Trotz großer Fortschritte beim Wiederauffinden von Night Flight-Sendungen aus den 70er Jahren gibt es immer noch Lücken, die wir gerne füllen würden, z.B. die folgende aus dem Jahr 1976:

Wer von einer oder mehrerer dieser Sendungen einen Mitschnitt hat, melde sich bitte hier über die Kommentarfunktion. Danke!

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„Einen alten Schatz gehoben“ Drei Fragen an Gabriele Werth zu Ingeborg Schobers „Die Zukunft war gestern“

Hallo zusammen. Der gestrige Beitrag über Ingeborg Schober in der TAZ ist bei Euch auf ein großes Echo gestoßen. Das freut mich sehr. Ich habe sie noch auf den Zündfunk von Bayern2 hören können… Das Buch habe ich bestellt und natürlich direkt beim Verlag. Diesen möchte ich unterstützen …



„Sie war die einzige Frau, zu der man überhaupt aufblicken konnte, weil sie die einzige Frau in diesem Männerhaufen war – eben in dieser Musikredaktion –, die sich da Respekt verschafft hat.“

Sandra Maischberger

Du hast mit Ingeborg Schober viele Projekte geplant und besprochen. Eines davon ist der vorliegende Reader, der nun mehr als zehn Jahre nach ihrem Tod erscheint. Was konntest du von der damaligen Planung umsetzen, und was wäre Ingeborg deiner Meinung nach wichtig für diese Sammlung gewesen?

Den Reader hatten Ingeborg und ich Anfang der 90er geplant. Ich hatte damals noch jede Menge alte Sounds-Hefte, habe darin nach ihren Artikeln geschaut und viele davon kopiert und zusammengeheftet – das war als Geschenk für Ingeborg gedacht. Sie war ganz begeistert davon und wir beide meinten dann, dass diese alten Texte nicht nur ein Zeitdokument, sondern auch inhaltlich für viele noch interessant wären. Daraus entstand dann eine grobe Planung für ein »Jubiläumsbuch« mit ihren Texten, das 1992 erscheinen sollte. Es gab einige Schwerpunkte – Bands und Künstler, die ihr sehr am Herzen lagen wie die Sparks, Kevin Ayers, Eno, Kraftwerk, Marianne Faithfull, DAF, Talking Heads und The Human League – aber auch Events, über die sie geschrieben hatte: Bob Dylans Konzert in Japan und ihre zweiteilige Düsseldorf-Reportage. Ich freue mich, dass all diese Schwerpunkte in unserem Buch berücksichtigt werden konnten. © Texte + Fotos: Verlag Alexander Reiffer




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„Die mit den Lemmingen tanzte“ Ingeborg Schober – Pionierin des Popjournalismus

Hippie-Mädchen mit vollem Notizblock: Ingeborg Schober schrieb über Pop mit Begeisterung und genau. Eine Anthologie erlaubt ihre Wiederentdeckung. Von Julia Lorenz

Da passte der Portier einen Moment lang nicht auf. Eine Sekunde der Unachtsamkeit, und schon hatte Ingeborg Schober, die Frau, die der Münchner Hotelmitarbeiter für ein Groupie hielt, einen Blick auf die Telefonliste des Hauses erhascht. Wenig später klopfte sie an die Tür der US-Musiker Stephen Stills und Chris Hillman.

Anders, als der Portier annahm, war Ingeborg Schober kein Groupie, sondern Journalistin. 1972 sollte sie Stills und Hillman, die damals gerade die Band Manassas gegründet hatten, fürs Feuilleton der Süddeutschen Zeitung interviewen. Zum vereinbarten Termin aber steht sie vor verschlossenen Türen: Offensichtlich wurde die Pressekonferenz abgesagt, ohne ihr Bescheid zu geben. Schober irrt durch die Stadt, telefoniert ihre Kontakte ab, wird von einem windigen Promoter erst aufs Oktoberfest ein- und dann wieder ausgeladen, um Manassas dort zu sprechen….

..Schober war ein Fan – aber ein unbestechlicher. Als sie nach der eingangs beschriebenen Suche Stephen Stills und Chris Hillman endlich sprechen kann, gibt sie den beiden freundlich zu verstehen, dass sie ihr letztes Konzert ziemlich vergurkt haben.

Trotz dieser Verdienste, trotz ihrer Biografien über Janis Joplin und Jim Morrison erging es Schober wie vielen Frauen, die sich früh im Musikjournalismus behauptet haben – etwa Ellen Willis in den USA und Lilian Roxon in England: Allen, die mit ihren Artikeln und Radiosendungen aufgewachsen sind, ist sie unvergessen, der breiten Masse hingegen kaum bekannt. Ihre (Wieder-)Entdeckung wäre überfällig. Schließlich hätten Portiers Journalistinnen, die in Hotel-Lobbys auf Musiker warten, ohne Ingeborg Schober vielleicht noch länger für Groupies gehalten.



Ingeborg Schober: „Die Zukunft war gestern“, Hrsg. von Gabriele Werth, Verlag Andreas Reiffer, Braunschweig 2021, Hardcover, 400 Seiten, 24 Euro

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Ein Rückblick auf die Aktivitäten der FOAs zu Alans 70 Geburtstag. Was war alles passiert?

Gut einen Monat ist das mittlerweile her. Ich selber war von der Resonanz überrascht. So viele haben sehr persönliche Gedanken, Erinnerungen und Einblicke mit uns allen geteilt. Es ist gut zu lesen, inwieweit Alan für viele von uns immer noch wichtig ist.

Hier ein Überblick über die Aktivitäten.


Reinhard:
Also, die Idee fanden wir ja alle gut, aber der Kölner Stadtanzeiger offenbar nicht… jedenfalls hat der noch nicht mal „Dankeschön“ gesagt geschweige denn einen Hinweis veröffentlicht…

Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Unsere guten Wünsche in Form eines Booklets, das ich ausgedruckt und gebunden habe mit dem Titelblatt: „Für Alan – 70 Jahre sind für eine Legende kein Alter“ sind punktgenau „angekommen“… .d.h. der Eingang ist exakt am 10.06. bestätigt worden… Die Unterschrift kann ich indes nicht genau entziffern (es könnte, ja es könnte „Alan“ sein, aber sicher bin ich mir nicht… Oder es war vielleicht seine Lebensgefährtin, auf jeden Fall eine autorisierte Person… …denn immerhin hat der Postbote die Zustellung bestätigt…

.. Ich habe von einem Journalisten, der A gut kennt, gehört, daß dieser sich ohnehin seit geraumer Zeit in London aufhält und wegen Corona-Bestimmungen Probleme mit der Ein- und wieder Ausreise (Quarantäne) hat… Leider kann ich im Moment nicht mehr sagen… Aber seid gewiss: Sobald ich etwas höre, gebe ich Euch unmittelbar Bescheid…


Helmut:
Das Echo auf die Aufforderung, Alan Bangs zu seinem 70. Geburstag online Erinnerungen und Glückwünsche an ihn und seine Musiksendungen zu übermitteln, wurde von mehr als 30 Personen aus dem FOA-Umfeld aufgegriffen, wobei ein sehr breites Spektrum von Eindrücken zustande gekommen ist, das bis zu seinen ersten Sendungen Mitte der 70er Jahre zurückreicht.

Für die Übermittlung dieser Beiträge hat sich Alan in einer Mail herzlich bedankt.

Das Echo in den Medien, die teilweise auch angeschrieben wurden, war dagegen praktisch gleich Null, den beiden verlinkten Artikel bzw. Erwähnungen sind nur durch direkte Kontakte zustande gekommen.


Alan:
Hallo (…), danke, dass du bereits soviel für mich gemacht hast! Ich weiß dein Engagement zu schätzen!
(…) Liebe Grüsse aus den kalten, verregneten London Alan


Thomas Kraft schreibt ein Buch über DJs und Radiomenschen. Darin wird es auch ein Kapitel über Alan geben, mit dem er ein langes Interview geführt hat. Es soll Anfang 2022 erscheinen.

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Nachricht von Tom für Alan

Musik zu entdecken ähnelt manchmal boshaft dem Reisen: Seychellen sind vermutlich ganz zauberhaft – doch wohl kaum anders als jene Inseln in der Karibik, die man in Magazinen und Werbespots seit Jahrzehnten vorführt.

Die Gipfel des Himalaya mögen majestätisch sein – aber schmälern sie die Ehrfurcht vor der Matterhorn-Nordwand? Und muss man „Indian Summer“ an der amerikanischen Ostküste live sehen, wenn man sich an den Farben der Provence und Toskana noch nicht sattsah? Nichts gegen Pyramiden, Elefanten und Wolkenkratzer, alles tausendmal auf Papier und Monitor betrachtet. Wie unbekannt waren mir dagegen lange Zeit der fränkische Obermain, die Ardennen, der Dom von Fulda und dieses knuffige Dünenhaus in Jütland … und ich habe so verflucht viel von Europa noch immer nicht gesehen und begriffen.

So ungefähr muss man sich auch mein Verhältnis zur Musik vorstellen. Keine Zeit mehr, dem Trend hinterherzulaufen. Keine Lust, den x-ten Dance-Aufguss von Songs zu hören, die schon vor 40 Jahren reizlos waren. Überdrüssig der „besten Hits der Pandemie“. Aber in meinem kleinen Büro steht ein funktionstüchtiges Cassettendeck, daneben ein Regal mit etwas über 30 Tapes: ARD-Nachtrock, Connection, Nachtflug. Auf DAT kommen noch ein paar „Rolling Stone Radio Shows“ hinzu. Beileibe nicht jeden Abend, aber doch ein-, zweimal in der Woche begleiten mich diese Tapes als „Tages-Absacker“ oder Soundtrack zum kreativen Spinnen in die Nacht. Jedes von ihnen hab ich mindestens ein Dutzendmal gehört, den absichtsvollen oder zufälligen Mix genossen, hingenommen oder verwünscht. Und fast noch mehr als über die Songs aus aller Herren (und Damen) Länder freue ich mich über Moderationen, die frei heraus, dennoch von Sorgfalt und Kompetenz gezeichnet, gut erklären, Connections herstellen. Weil der Tom schon immer etwas langsamer war als die anderen Kinder, dauert der Prozess des Begreifens bis heute an. Es ist ein Schatz, an dem man selbst nach 30 Jahren neue Facetten entdeckt.

Bei einer imposanten Dame entdeckte ich einst fünf oder sechs Bangs-Cassetten im Regal. Dass sie über mehrere Jahre zur engen Gefährtin wurde, verdankt man wohl diesem Fund. Eine andere großartige Freundschaft entsprang einem Kantinentalk über den smarten jungen Engländer: Sie wies mich auf die neue Sendung beim DRadio hin, ich revanchierte mich mit einer Kopie des 800. und letzten BFBS-Nightflights. Das ist elf Jahre her, wir wollen uns immer noch kennen. Wohl, weil kein völlig schlechter Mensch sein kann, wer ein Faible für solche Radiosendungen hegt. Und vermutlich über eine gewisse Portion Weltoffenheit, Interesse … und (erarbeitetem) Geschmack verfügt. Bei Tinder wird man damit nicht mehr punkten können.

Ulla Meinecke sagt mir: „Alan Bangs ist für mich der Captain, der uns durch die Nacht flog.“ Ich hab’s nicht so mit dem Fliegen, aber auch am Boden ist man für einen versierten Scout dankbar. Der einem die Schönheiten zeigt und die Fehlwüchse, der das Besondere vom Beliebigen unterscheidet. Alan Bangs hat sich auch einmal als Reiseführer versucht und eine Sendung unter dem Einfluss einer zehntägigen Reise nach Mallorca fabriziert. War nicht so der Knüller, weswegen ich bis heute die Insel ignoriere. Trotzdem geblieben ist der Erstkontakt mit „Penguin Café“ – und als späte Folge der Konzertbesuch, Januar 2020 in Bochum, knapp vor Corona.

Lieber Alan: Du hast vermutlich wenig Vorstellung, welch seltsame Wirkweisen deine Radioshows auch nach Jahrzehnten noch entfalten. Musst du auch nicht. Es reicht, wenn du realisierst, dass es uns damit einfach gut geht. Eine kleine Zugabe könnte freilich schon in Ordnung gehen. Ganz ehrlich: 70 ist doch für eine Legende kein Alter …

Beste Geburtstagswünsche kommen vom Tom

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Am 10. Juni wird Alan Bangs 70 Jahre.

Es gibt immer noch sehr viele Fans von Alan und diese haben oft sehr lebhafte Erinnerungen an seine Sendungen. Mit den „Nightflights“ hat es begonnen und ironischerweise hat es mit den „Nightflights“ auch wieder aufgehört.

Wir, die FOAs, wollen Euch einladen Eure Erinnerungen an Alan mit uns zu teilen. Schreibt, was Euch wichtig war, welche Titel oder welche Sendung im Speziellen. Teilt es mit uns und wir leiten es an Alan weiter, damit er davon Notiz nehmen kann. Nutzt dafür Helmuts Nightflights-Blog.

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Friedhelm Rathjen: Mind Games / Ein Buch über das Radiohören, Musikhören …

Von Friedhelm Rathjen bekam ich eine Mail, in der er mir sein neues Buch vorstellt. „Mind Games“ handelt u.a. vom Radiohören und Alan Bangs mit seinen Nightflights und jede Menge Geschichten um die Musik erleben.

Im Band Mind Games habe ich Arbeiten unterschiedlichster Art versammelt, in denen zur Abwechslung einmal nicht die Literatur im Vordergrund steht, sondern die Musik, ohne daß ich deshalb allerdings die Literatur ganz aus dem Spiel lasse. Die Arbeiten entstanden aus sehr unterschiedlichen Anlässen und sind deshalb auch in Gestus und Charakter sehr unterschiedlich, gemeinsam ist ihnen aber das Bemühen, hinter Fassaden zu schauen und über das Offensichtliche hinauszugelangen. Musik ist zum Genuß da, daran hege ich keinerlei Zweifel, aber sie verweigert sich intellektueller Beschäftigung keineswegs, vielmehr lässt sich der Genuß durch jede Art von
Beschäftigung, die über das bloße Hören hinausgeht, noch steigern und
verfeinern. In diesem Buch gibt es leider nur Seiten und Zeilen, keine Tonrillen oder Audiodateien, das Hören müssen die Leserinnen und Leser also auf andere Weise bewerkstelligen, außerhalb dieses Buches und auf eigene Faust. Im Idealfall ist es ein Hören, das nach Lektüre des Bandes um zusätzliche Facetten reicher ist.

Friedhelm Rathjen

Freundlicherweise hat er ein Kapitel für die FOAs freigegeben.
Mich hat beim Lesen gleich die Erinnerung gepackt. Nachts am Radio sitzend und hörend, die Hand an der Bandmaschine.
Wie lang ist das schon her?

Friedhelm Rathjen, geb. 1958, ist ein deutscher Übersetzer, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller sowie Herausgeber der Zeitschrift „Bargfelder Bote“. Studium der Publizistik, Germanistik und Anglistik. Seit 1983 Literaturkritiker. Seit 1989 literarischer Übersetzer (u. a. James Joyce, Herman Melville, Gertrude Stein, Robert Louis Stevenson, Mark Twain). 2007 ist der Band „Vom Glück“ erschienen, der Rathjens Prosa aus den Jahren 1983 bis 1989 versammelt.

Für 17,00 Euro kann dieses Buch, das er im Eigenverlag herausgebracht hat, bei Ihm selbst bestellt werden.
Was ich für die bessere Variante halte ;).
Schreibt bitte auch das Ihr FOAs seid.

Mail an: rejoyce@gmx.de

Edition Rejoyce, 02/2021
Einband: Kartoniert / Broschiert, Paperback
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 9783947261222

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Alan Bangs Sendungen gesucht!

In den letzten Jahrzehnten haben die FriendsOfAlan kurz FOA vieles von Alan zusammengetragen, digitalisiert und Archiviert. Man möchte meinen, dass mittlerweile alle Sendungen von Alan Bangs verfügbar sind. Aber leider ist das nicht so.

Vieles gibt es noch zu finden oder muss noch entdeckt werden. So ist die allererste Nightflight Sendung noch nicht gefunden. Viele andere fehlen noch immer. Reinhard macht sich die Arbeit und listet immer wieder fehlende Sendungen auf. Diese Fehllisten machen wir jetzt öffentlich. Also schaut mal nach, was Ihr noch an Sendungen von Alan habt, oder vielleicht findet Ihr sie in Kartons mit Kassetten auf den Dachboden? Wo auch immer. Die Hoffnung stirbt zuletzt, oder?

Night Shift BFBS
Night Shift BFBS
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Der Radiohoerer bittet um Eure Unterstützung / Aktualisiert

Hallo zusammen ! 
Für viele ist es nicht ganz klar, das ich den FOA Blog als Hobby betreibe.

Ich trage die gesamten Kosten, einschließlich der GEMA. Alles allein, ohne Hilfe.
So möchte ich Euch um Eure Unterstützung bitten.
Für die unkomplizierte Abwicklung habe ich bei Paypal einen Moneypool eingerichtet.
Ihr könnt dort Anonym oder auch mit vollen Namen spenden. Ganz wie Ihr wollt.
Hier der Link:
https://paypal.me/pools/c/8oaVd2oA5k

Das teilnehmen an dieser Aktion ist ohne ein Paypal Konto möglich. Es ist weder eines erforderlich noch muss eines eröffnet werden.
Vielen Dank.

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Die Geschichte von Chris Deschner und John Vaughan oder wie ihre Musikerlaufbahn den Weg zu Alan Bangs fand

Es ist das erste Mal, dass hier auf dem FOA Blog ein Musiker seine Geschichte erzählt, welche natürlich auch mit Alan Bangs verbunden ist. Chris Deschner ist Musiker (Gitarre und Gesang), Dozent, spielte in der John Vaughan Band, sowie in vielen weiteren Gruppen und mit „CHEROKEE MOON“ 1996 erschien sein erstes Solo-Album. Hier seine Geschichte in einem von ihm selbst verfassten Text.

Geboren am 14. April 1952 in Erfurt siedelte ich mit meiner Familie 1957 nach (West-) Berlin um, was seitdem mein fester Wohnsitz ist. Von 1972 an bestritt ich Auftritte auf den Berliner Kleinkunstbühnen wie Steve Club, Go-In und Folk-Pub, solistisch sowie in diversen Bandformationen.

Seit 1975 arbeite ich auch als Dozent für Gitarre und halte Shows und Workshops im In- und Ausland. John Vaughan’s selbstfinanziertes Schallplattendebut „Somewhere In Europe” fand in der Fachpresse große Beachtung. Auch meine Gesangs- und Gitarrenvirtuosität wurde sehr gelobt. John’s Album erregte 1977 auch die Aufmerksamkeit von ALAN BANGS, der die Titel „Me And Whiskey“ und „To The Old Chap“ daraus in zwei seiner Night Flight Sendungen zu Gehör brachte. Dies veranlasste die  Musiker John Vaughan, Hans-Dieter Lorenz, Christian Evans und mich zu einer gemeinsamen Bandprobe. Meine eigene Version des „Water Song“ brachte uns vier grundverschiedene Musiker dazu uns zu einer Band zusammen zu schließen. Es entstand die von Monika Neumann gemanagte John Vaughan Band, die noch im selben Jahr eine zweiwöchige Clubtournee durch West-Deutschland unternahm und anschließend auch in den einschlägigen Berliner Musikclubs live zu erleben war.

Lübeck 1977

The John Vaughan Band, Quasimodo 1978

Darüber hinaus spielte diese Band fünf Titel im Berliner Sinus- Tonstudio ein, die für ein zweites Album von John vorgesehen waren, seinerzeit aber nicht veröffentlicht wurden. Dem Berliner Musikkritiker Wolfgang Doebeling (Rolling Stone Germany) ist es zu verdanken, dass diese Aufnahmen nicht in der Obskurität versanken, sondern an ALAN BANGS weitergeleitet wurden, der sie in drei seiner Night Flight Sendungen vom Januar bis März 1978 vorstellte und ausführlich kommentierte. Alan war von den Aufnahmen sogar beeindruckt genug, um einen Auftritt der Band im seinerzeit gerade ins Leben gerufenen WDR-Rockpalast anzuregen. Dies scheiterte indes an diversen Verpflichtungen, welche wir Musiker einzuhalten gezwungen waren: so löste sich die Band im Sommer 1978 schließlich auf.

 

Erst 1996 erscheint mit CHEROKEE MOON mein erstes, in den USA aufgenommenes und von Ornament Records vertriebenes Solo-Album beim Star Cluster Buchverlag. Ein Jahr darauf übernimmt Star Cluster auch die Gestaltung meines zweiten Solo-Albums WITHOUT LOOKING BACK, inklusive eines Duettes mit Townes Van Zandt. Auch meine Kollegen spielen und veröffentlichen ihre gemeinsam mit mir komponierten Songs, so z.B. David Munyon („Guitar Road“ auf POET WIND, Stockfisch Rec.) und Billy Goodman with Steve Kimock („You Are With Me“ auf deren Album BIG RED BARN SESSIONS).

JOHN VAUGHAN verstarb am 14. März 2020 nach einwöchigem Koma an Herzversagen. Diese Seite soll ihm gewidmet sein. R.I.P., John !!!

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Fotoserie:

David Munyon, Knaack Club 1997

Tony Sheridan, Go-In 1988

Bob Neuwirth & Steve Young, Quasimodo 1991

Iain Matthews, ORB Radio 1998

Billy Goodman, Dio’s Musikcafé 2015

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Hallo FOA, Wir haben von Frank T. 23, zumeist vollständige, Mitschnitte der Sendung „BFBS-Nightflight“ aus dem Zeitraum 1975 bis 1976 bekommen.

Die Mitschnitte sind (mutmaßlich) mit einem 1/4-Spur Tonbandgerät in Mono (BFBS strahlte zu dieser Zeit seine Sendungen „nur“ in Mono aus) entstanden. Die (bislang) 2 Tonbänder wurden in einem professionellen Studio digitalisiert und auf Audio-CDs transferiert.

Die Sendungen liegen deshalb in unterschiedlich langen Einzeltracks vor, die Frank T. durchgehört und so eine Art „Schnittliste“ zusammen mit einer Playlistsammlung erarbeitet hat. Ich habe anhand dieser Liste aus den einzelnen Audiotracks jeweils eine Sendung zusammengeschnitten und in FLAC abgespeichert (Ordner „CUT_ohne_weitere_Bearbeitung_als_FLAC“).
Die digitalisierten Mitschnitten haben aber alle eine falsche Geschwindigkeit, d.h. sie laufen „zu schnell“. Wir haben die Tempoabweichung mit etwa 8% eingekreist. Mit Hilfe von AUDACITY habe ich also sämtliche zusammengeschnittene Sendung mit -8% verlangsamt (Tempo und Tonhöhe) und abschließend mit -1dB normalisiert. Diese so bearbeiteten Mitschnitte findet Ihr im Ordner „CUT-Tempo_korrigiert_und_normalisert_als_MP3“.
Reinhard H. hat sich zusätzlich mit der Tonqualität der Mitschnitte befasst und fand, dass eine Bassabsenkung um -2dB und eine Höhenanhebung um +12dB für ihn am besten klingt. Wer für sich in diesem Bereich die Mitschnitte weiter optimieren möchte, sollte dazu auf die unbearbeiteten FLAC-Versionen zurückgreifen.
Ich möchte mich hiermit auch im Namen aller FOA ganz herzlich bei Frank T. für die Überlassung und die Arbeit an den Mitschnitten bedanken sowie für die u.a. Playlistarbeit bei Reinhard H. und Jürgen S.

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Die FOA’s suchen Radiomitschnitte ! Die Nummer … der Nightflight auf BFBS ist gefunden !

Ich möchte noch einmal alle FOA bitten, nach weiteren Mitschnitten bei sich oder Freunden/Bekannten Ausschau zu halten bzw. dem aktiv nachzugehen.

Wir sind überrascht, dass nach so vielen Jahren des Zusammen tragen immer noch unbekannte Mitschnitte aus der Versenkung geborgen werden können. Also ist es jetzt an der Zeit, Dachboden und/oder Keller zu durchforsten.
(Im Detail suchen wir auch nach einer Handvoll Sendungen mit dem Titel „Folk Folk“, die 1975 vor Alan´s Nightflight-Ära auf BFBS ausgestrahlt worden sind).

Bitte Mails an foa(at)friendsofalan.de

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Nightflight ..wie geht es weiter

the future, that you have anticipated has been cancelled……

Die letzte Ausgabe von NIGHTFLIGHT auf DRadio Wissen lief am Sonntag, dem 15.12.2013…
wie/ob und ggf. wo es weitergeht steht in den Sternen….

Es gibt weitere Infos zur letzten Sendung:
(die Links zu DRW sind sämtlich OFF – auf NIGHTFLIGHTS.de sind die Infos jedoch noch verfügbar)
Playlist und Kommentare zur (nicht nur) letzten Sendung
Kommentare-DRW: Zusammenfassung als PDF
Moderationstext der letzten Sendung

Blogeintrag – MANAFONISTAS.de
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Auf facebook wird auch weiterdiskutiert:
eine Sympathieseite für Alan Bangs…
We love Alan Bangs

….und eine für das „alte“ DRadio Wissen….
Bitte gebt uns DRadio Wissen zurück
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Alan-Bangs-Datenbank

auf NIGHTFLIGHTS.de
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Am 16.6.2013 fiel der „Nachtflug“ spontan aus .. Grund war die Ankündigung von DRadio Wissen (DRW), den Vertrag mit Alan Bangs nach Ablauf des Jahres 2013 nicht zu verlängern….die meisten von uns erinnern sich noch gut an WDR – 1995 ….
Die Redaktion von DRW veröffentlichte eine Stellungsnahme, die Ihr H I E R finden könnt.
Eine umfangreiche Diskussion fand anschließend auf den Kommentarseiten des Nightflights bei dradiowissen.de statt.
Auch im Netz wurde in zahlreichen Blogs auf diese de facto Kündigung reagiert, eine Zusammenfassung gibt es im „Blog.inWindeck.De“ .

Die Diskussion sollte weitergehen….

Die Redaktion von DRW kann man auch erreichen über:

DRadio Wissen | Deutschlandradio
Raderberggürtel 40
50968 Köln

Telefon: 0221 345-0
eMail: mail@dradiowissen.de

Weitere Kontaktmöglichkeiten findet Ihr im Impressum von www.dradiowissen.de Kontakt DRW

Dunkel die Zukunft ist…..

die letzte nightflight mit alan war am 9.april 1989, das waren 700 sendungen. das klingt schon unglaublich. korrigiert mich, aber welcher dj kann in deutschland auf so viele sendungen verweisen, die anderen sendungen von alan gar nicht mitgerechnet … jetzt 21 jahre später ist er wieder mit seinen nightflight’s zurück! am 4.april sprachen viele von einer auferstehung, passend zu ostern. für viele, viele fan’s ist es sicherlich die überraschung des jahres und mancher wird sich jetzt, nach den passenden empfangsmöglichkeiten umschauen. Ich geh jetzt mal so weit zu sagen, das wir fan’s, denen alan nicht aus den ohren ging, nicht unwesentlich dazu beigetragen haben, das er nicht vergessen wurde.  zb. haben viele immer wieder an die rundfunkstationen geschrieben … also, jetzt und hoffentlich für lang, jeden sonntag auf dradiowissen 1 stunde mit alan, seiner musik und seinen geschichten …

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Alles auf Anfang…

Die Geschichte der FOAs ist sieht mittlerweile so aus:

Am Anfang war es nur eine kleine ‚private‘ Homepage, später wurde sie fast
erwachsen. Aber ein Provider hielt sein Versprechen nicht und raubte den
FOAs ihre Plattform. Denn mittlerweile haben wir einen Namen:

FriendsOfAlan kurz: FOA

Jetzt gibt es eine gleichnamige Domain, so sind wir also erwachsen geworden.
Aber wie das so ist, manchmal stehen wir uns selber im Weg oder einige FOAs
schiessen über das Ziel hinaus oder Betreibern ähnlicher Art sind wir
ein Dorn im Auge, obwohl wir doch ein gleiches Anliegen verfolgen …

Die Sendungen von Alan gibt es nicht auf einer CD, die man bei Bedarf
bestellen kann. Sie wurden gesendet und ihre einzige Chance zu überleben waren die
Hörer und Fans, die diese Sendungen mitgeschnitten haben.
Eine andere Möglichkeit gab und gibt es nicht.
Und jetzt, also heute, tauschen sich diese Fans (FOAs) aus.
Der Kreis schliesst sich, die Sendungen von Alan bleiben am Leben, sie
werden wieder gehört und weiter verbreitet – unabhängig vom Radio, ihrer
Geburtstätte.
Und das ist das Beste, was den Sendungen passieren kann –
herausgehoben aus dem Vergessen und der Beliebigkeit – das Flüchtige
wird greifbar.

Das heisst aber auch, dass die Menschen hinter den FOAs und jene, die
sich um diese Seite hier bemühen und die außerhalb des Internets eine Existenz
haben, sich auch schützen müssen.
Also wird es einen öffentlichen- und einen nicht-öffentlichen Teil
dieser Seite geben.

Wir hoffen, dass es verstanden wird und wir werden sehen, wohin uns das
bringt.

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